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Deutsche Wirtschaft trübt sich ein

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft gleicht 2011 einer Achterbahnfahrt. Zum Jahresende erwartet das DIW eine deutliche Delle in der Konjunkturkurve.
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Arbeiter bei der Demontage einer U-Bahnbrücke. Quelle: dapd

Arbeiter bei der Demontage einer U-Bahnbrücke.

(Foto: dapd)

BerlinFrühjahrstief, Sommerhoch, Herbstflaute: Der deutschen Wirtschaft droht eine Berg- und Talfahrt. Für das zu Ende gehende dritte Quartal sagt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ein kräftiges Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,4 Prozent voraus. Im Frühjahr waren es nur 0,1 Prozent. Das Tempo lasse sich allerdings nicht halten.

„Zum Jahresende ist mit einer deutlichen Eintrübung des Wachstums zu rechnen“, sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner am Mittwoch. Eine Rezession drohe aber nicht. „Die Arbeitsmarktsituation bleibt gut, und auf unsere Exportstärke können wir uns weiter verlassen.“

Sinkende Konsum- und Bauausgaben hatten den Aufschwung im zweiten Quartal fast zum Erliegen gebracht. Für das Comeback im Sommer sorgte dem DIW zufolge vor allem die starke Industriekonjunktur. Die Schuldenkrise im Euro-Raum werde vor allem im Winterhalbjahr etwas bremsen. „Wenn die Menschen das Gefühl haben, dass die wirtschaftliche Entwicklung unsicher ist, dann halten sie sich einfach mit größeren Ausgaben zurück“, sagte Fichtner.

  • rtr
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