DIW
Steuereinnahmen steigen weiter

Die Einnahmen des deutschen Fiskus sprudeln: Künftig werden deutlich mehr Gelder in die Staatskassen fließen als erwartet. Grund dafür sei laut DIW vor allem der robuste Arbeitsmarkt. Nicht nur Bund und Länder profitieren.
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BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) dürfte im laufenden Jahr mehr Steuern einnahmen als noch vor kurzem prognostiziert. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht in neuen Berechnungen für das Handelsblatt (Dienstagausgabe) davon aus, dass der Gesamtstaat dieses Jahr 641,2 Milliarden Euro einnehmen wird. Das sind etwa 1,3 Milliarden Euro mehr als vor sechs Wochen bei der Steuerschätzung ermittelt.

Kommendes Jahr könnten Schäuble und seine Länderkollegen gar mit 2,2 Milliarden Euro zusätzlich rechnen. Nach einer Faustformel gehen gut 40 Prozent davon jeweils an Bund und Länder, den Rest erhalten Kommunen und die EU.

„Der robuste Arbeitsmarkt beflügelt den Konsum“, sagte DIW-Finanzexpertin Kristina van Deuverden. „Das treibt die Steuereinnahmen in die Höhe.“ Allein die Hälfte der Mehreinnahmen geht den DIW-Berechnungen zufolge auf höhere Lohnsteuereinnahmen zurück. Zudem sieht das Institut 700 Millionen Euro mehr Gewerbesteuer – was vor allem die Kommunen sehr erfreuen würde.

Kommentare zu " DIW: Steuereinnahmen steigen weiter"

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  • Das Lustige und Unverschämte daran ist ja das Schäuble ständig wiederholt : wir sind auf gutem Weg...... (aber in die Pleite ) denn ein Staat kann sich nur nach seiner Pleite retten mit einer Währungsrefom ! Armes Deutschland und reiche Politiker ! Und so einer wie Herr Gröhe hatte sich getraut gebetsmühlenartig ständig auf die SOLIDEN Staatsfinanzen hinzuweisen. Frau Merkel , Sie haben das mit Abstand schlechteste Personal !

  • Die Gaunertricks des rollenden Gollums wären eindeutig ein Fall für Eduard Zimmermanns damalige Sendung "Nepper, Schlepper, Bauernfänger". Heutzutage bekleiden solche sozialautistisch veranlagte Kleptomanen sogar schon Regierungsämter. Ihr Motto: Tarnen, tricksen, täuschen!

  • Steuereingänge steigen .... und die Staatsverschuldung auch.
    Es sind nach neuesten Berechnungen rund 6,5 Billionen. Und wer macht diese Schulden ? Ausnahmslos die Politiker und deren Helfer in Amtsstuben und Behörden !!! Die schaffen es maximal die Größe der Schreibtischplatte zu berechnen und die darauf liegenden totgeschlagenen Fliegen zu zählen.

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