Dollar legt nach der Entscheidung zu
US-Notenbank hebt Leitzins erneut an

Die US-Notenbank Fed hat die US-Leitzinsen am Dienstag wie an den Finanzmärkten erwartet zum zweiten Mal nach mehr als vier Jahren um einen viertel Prozentpunkt angehoben.

HB WASHINGTON. Der als Schlüsselzins geltende Zielsatz für Tagesgeld steige auf 1,50 Prozent, gab der für die Geldpolitik verantwortliche Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) in Washington bekannt.

Allerdings überraschte die Notenbank viele Analysten mit der Wiederholung ihrer Erklärung vom Juni, nach der ein maßvolles Tempo bei Zinserhöhungen zur Unterdrückung der Inflation beibehalten werden soll. Experten hatten erwartet, dass diese Formulierung angesichts jüngster enttäuschender Wirtschaftsdaten fallen gelassen würde.

Mit dem Zinsschritt verteuert sich die Kreditaufnahme und droht das Wachstum im Jahr der Präsidentenwahl in den USA zu bremsen. „Der Ausschuss geht auch nach diesem Schritt noch davon aus, dass die derzeitige geldpolitische Haltung expansiv bleibt“, teilte der FOMC mit. Die Fed strebt ein „neutrales“ Zinsniveau an, das Wachstum weder hemmt noch fördert. Anders als in der Euro-Zone steigen die US-Zinsen bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr.

Aktienhändler Michael Vogelzang von Boston Advisors stellte fest: „Die Fed bleibt maßvoll und vorhersehbar. Sie folgt klar dem Markt und will keine Schockwellen auslösen.“ Die Aktien an der Wall Street gaben nach der Fed nur kurzzeitig einen Teil ihrer Kursgewinne ab und erholten sich rasch wieder. An den Finanzmärkten legte der Dollar etwas zu.

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