Dollar reagiert mit Abschlägen
Fed vollzieht erwarteten Zinsschritt

Die US-Notenbank (Fed) hat den Leitzins am Dienstag wie an den Finanzmärkten erwartet zum dritten Mal in diesem Jahr um 25 Basispunkte angehoben und weitere moderate Erhöhungen signalisiert.

HB WASHINGTON/FRANKFURT. Der Satz für Tagesgeld liegt damit bei 1,75 %, wie der Offenmarktausschuss der Bank nach seiner letzten Sitzung vor der US-Präsidentenwahl in Washington mitteilte.

Die Fed bekräftigte, die Geldpolitik auch künftig in einem „maßvollen Tempo“ straffen zu wollen. Mit dieser Formulierung signalisieren die Währungshüter seit einigen Monaten, dass die Leitzinsen in moderaten Schritten angehoben werden, um Inflationsgefahren während des Wirtschaftsaufschwungs vorzubeugen. Die Auf- und Abwärtsrisiken für die Preisstabilität und das Wirtschaftswachstum hielten sich in etwa die Waage, erklärte die US-Notenbank. Zugleich betonte das Gremium jedoch wie schon nach den beiden letzten Zinserhöhungen, dass die Bank auf Änderungen in der Wirtschaftsentwicklung reagieren werde, wenn dies nötig sei, um die Preisstabilität aufrecht zu erhalten.

Experten halten es für möglich, dass der Leitzins bei der nächsten Sitzung am 10. November - kurz nach der Präsidentschaftswahl in den USA - noch einmal um einen Viertelprozentpunkt angehoben wird und die Notenbank danach eine Pause einlegt, um die Gesamtlage zu analysieren.

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