Drei Viertel der Deutschen will Konsum weiter einschränken
Deutsche beim Konsum weiter zurückhaltend

Die Konsumlaune bleibt getrübt. Einer Umfrage zufolge wollen drei von vier Deutschen noch mehr aufs Geld achten. Grund sei die weiterhin schlechte wirtschaftliche Lage.

Die Deutschen werden auch weiterhin ihr Portemonnaie zusammenhalten. Zu diesem Ergebnis kommt das Allensbacher Institut für Demoskopie nach einer repräsentativen Befragung. Mehr als jeder zweite Deutsche macht sich demnach Sorgen, er selbst oder ihm Nahestehende könnten von der schlechten wirtschaftlichen Lage betroffen sein.

Dabei ist diese Befürchtung im Osten mit 63 Prozent der Befragten stärker ausgeprägt als im Westen, wo 53 Prozent sich besorgt zeigten. Die meisten der Befragten gaben an, ihren Konsum einschränken zu wollen. Davon dürften vor allem Discounter profitieren: 81 Prozent der Deutschen über 16 Jahre wollen in Zukunft häufiger in den Billigmärkten einkaufen.

Nahezu Dreiviertel aller Deutschen will grundsätzlich beim Einkaufen stärker die Preise vergleichen. Mehr als die Hälfte der Befragten will seltener essen gehen und weniger Geld für Kleidung ausgeben. Jeder zweite will größere Anschaffungen verschieben. Aber auch beim Urlaub und beim Telefonieren will immerhin fast jeder zweite Geld sparen.

Dabei ist Sparsamkeit in allen Schichten und Altersgruppen angesagt. 77 Prozent der Frauen wollen ihren Konsum einschränken. Bei den Männern ist die Sparkeit etwas geringer ausgeprägt: 58 Prozent wollen ihre Ausgaben begrenzen. Nur den Jüngeren hat es die Konsumlaune noch nicht verdorben: Bei den jungen Leuten unter 30 Jahren wollen sich nur 59 Prozent bescheiden.

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