Drittes Quartal
Export und privater Konsum treiben deutsches BIP

Die Exporte und der private Konsum haben der deutschen Wirtschaft im Sommer die kräftigsten Wachstumsimpulse verliehen. Das Statistische Bundesamt hat erste Schätzungen bestätigt, wonach das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Juli bis September um 0,6 Prozent zum Vorquartal gestiegen ist.

HB WIESBADEN. Der Außenhandel steuerte 0,4 Punkte zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum im Sommer bei. Die Exporte stiegen um 4,2 Prozent. Die Importe legten um 3,6 Prozent zu. Der Außenhandel hatte das Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahren teils alleine getragen.

Aber auch die Binnenwirtschaft trug 0,2 Prozentpunkte bei. Vor allem die größere Kauflaune der Verbraucher gab der Wirtschaft Schwung: Die privaten Konsumausgaben stiegen um 0,7 Prozent, das entspricht einem Wachstumsbeitrag von 0,4 Prozent. Der Staat konsumierte 0,9 Prozent mehr als im Frühjahr. Deutlich schwächere Wachstumsimpulse als im Vorquartal kamen von den Investitionen in Ausrüstungen und Bauten, die um 0,7 beziehungsweise 0,8 Prozent stiegen.

Die Statistiker hatten am 14. November eine erste Schätzung zum Wirtschaftswachstum veröffentlicht, jedoch noch keine Details genannt. Zudem hatten sie das Wachstum im ersten Quartal auf 0,8 von 0,7 Prozent und für das Frühjahr auf 1,1 von 0,9 Prozent nach oben korrigiert. Für das Gesamtjahr zeichnet sich damit ein Wachstum von rund 2,5 Prozent ab - das wäre die stärkste Dynamik seit dem Boomjahr 2000.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%