Drittes Quartal
US-Produktivität nahm doch zu

Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist im dritten Quartal etwas höher gewesen als zunächst angenommen. Zugleich wurden die Lohnstückkosten gleich für zwei Jahresviertel kräftig nach unten revidiert.

WASHINGTON. Wie das US-Arbeitsministerium am Dienstag berichtet, stieg die Produktivität nach revidierter Rechnung saisonbereinigt um annualisiert 0,2 Prozent zum Vorquartal. Damit wurde die Prognose von Volkswirten bestätigt. Bei einer ersten Schätzung war eine Stagnation der Produktivität ausgewiesen worden.

Die Lohnstückkosten erhöhten sich revidiert mit einer hochgerechneten Jahresrate von 2,3 Prozent, während die Prognose auf einen Anstieg um 3,4 Prozent gelautet hatte. Vorläufig war eine Zunahme um 3,8 Prozent gemeldet worden. Im zweiten Quartal war die Produktivität um 1,2 Prozent gestiegen, für die Lohnstückkosten wurde der zunächst gemeldete Anstieg um 5,4 Prozent auf einen Rückgang um 2,4 Prozent korrigiert.

Beobachter werteten die nach unten revidierten Zahlen zu den Lohnstückkosten als ein günstiges Signal für den Inflationsausblick. Die US-Notenbank beobachtet die Lohnstückkosten, um den Inflationsdruck abzuschätzen.

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