Düstere Vorgaben für EU
Italiens Wirtschaft schrumpft

Italiens Wirtschaft hat im Frühjahr überraschend deutlich an Fahrt verloren. Die schwachen Daten der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone bedeuten auch düstere Vorgaben für die gesamte Währungsunion.

HB ROM. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im zweiten Quartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal, wie das italienische Statistik-Institut mitteilte. Volkswirte hatten nur mit einer Stagnation gerechnet. im zweiten Quartal um 0,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal blieb das BIP unverändert und damit so schwach wie seit rund fünf Jahren nicht mehr.

"Die Zahlen von heute öffnen die Tür für eine technische Rezession", sagte Paolo Pizzoli von der ING-Bank. Dies wäre der Fall, wenn das BIP auch im dritten Quartal sinkt.

Die schwachen Daten der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone bedeuten auch düstere Vorgaben für die gesamte Währungsunion. Hier erwarten Analysten ein Schrumpfen von 0,2 Prozent, für Deutschland befürchten sie sogar ein Minus von 0,8 Prozent. Die Daten werden jeweils am Donnerstag veröffentlicht.

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