Durchschnittlich 100000 Arbeitslose weniger: Regierung erwartet Wachstum von 1,5 bis 2 Prozent für 2004

Durchschnittlich 100000 Arbeitslose weniger
Regierung erwartet Wachstum von 1,5 bis 2 Prozent für 2004

In diesem Jahr erwartet die Bundesregierung ein Wirtschaftswachstum von 1,5 bis 2 Prozent. Außerdem geht sie von einer Verringerung der durchschnittlichen Arbeitslosenzahl um rund 100000 Menschen aus. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf den Jahreswirtschaftsbericht, der am Mittwoch im Kabinett beraten wurde.

HB HAMBURG. Endgültig verabschiedet werde der von Minister Wolfgang Clement vorgelegte Bericht nächste Woche. Die Arbeitslosenzahl soll danach bei 4,28 Millionen im Jahresdurchschnitt liegen nach 4,38 Millionen im vergangenen Jahr. Die Entlastung auf dem Arbeitsmarkt werde im zweiten Halbjahr wirksam. 2003 war die Arbeitslosenzahl um gut 300 000 gestiegen und die Wirtschaft um 0,1 Prozent geschrumpft.

Das Wachstum werde im laufenden Jahr anders als im Vorjahr auch durch binnenwirtschaftliche Auftriebskräfte gestärkt. So werde nach drei Jahren schwacher Investitionen der aufgestaute Ersatzbedarf bei Maschinen und Einrichtungen zu einem Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 1,5 Prozent führen. Die private Konsumnachfrage soll um 1,2 Prozent steigern. Die Inflationsrate werde auf 1,3 Prozent geschätzt und bliebe damit auf dem niedrigen Niveau des vergangenen Jahres von 1,1 Prozent.

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