Ein Berater und ein Professor
Bush nominiert freie Fed-Board-Sitze

US-Präsident George W. Bush hat seine Kandidaten für die zwei freien Sitze im Board der US-Notenbank Fed öffentlich gemacht.

HB WASHINGTON. Bush-Sprecher Scott McClellan gab am Freitag die geplante Nominierung von Kevin Warsh, ein Berater des Präsidialamts, und von Professor Randall Kroszner von der Universität Chicago bekannt. Von den sieben Stellen im Fed-Board wird eine nach dem Rücktritt von Alan Greenspan am Dienstag frei, dessen Chefposten dann Board-Mitglied Ben Bernanke übernimmt. Edward Gramlich war im August zurückgetreten.

Der 35-jährige Warsh hat in Stanford und Harvard studiert und war als Investmentbanker und Berater tätig. Seit 2002 arbeitet er im Nationalen Wirtschaftsrat des Präsidialamts. Er ist mit Jane Lauder verheiratet, die für Estee Lauder arbeitet und Enkeltochter der Firmengründerin ist.

Kroszner studierte an der Brown-Universtität und in Harvard. Von November 2001 bis Juli 2003 hatte auch er Bush als Wirtschaftsexperte beraten. In einem Kommentar 2004 wies er darauf hin, dass die US-Aktienmärkte während dieser Zeit ihre schlechteste Performance seit der Großen Depression hatten. „Sollten Sie also jemals in den Zeitung meinen Namen lesen mit dem Hinweis, dass ich nach Washington zurückkehre, verkaufen Sie“, schrieb er.

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