Einbußen
Einzelhandel bleibt unerwartet schwach

Beschleunigte Talfahrt: Die Einzelhändler in der Euro-Zone haben die Wirtschaftskrise im März kräftig zu spüren bekommen und Umsatzeinbußen in Rekordhöhe erlitten.

HB BRÜSSEL. Zum Vorjahr brachen die Einnahmen um 4,2 Prozent ein, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Zum Vormonat gingen die Umsätze um 0,6 Prozent zurück. Das Minus war damit doppelt so groß wie im Februar. Von Reuters befragte Experten zeigten sich von der Stärke des Einbruchs überrascht: Sie hatten zum Vormonat einen Umsatzanstieg von 0,1 Prozent und zum Vorjahr ein Minus von nur 2,6 Prozent erwartet.

„Die Zahlen sind enttäuschend. Der Konsumsektor in der Euro-Zone schrumpft weiter, und diese Tendenz dürfte sich auch im zweiten Quartal fortsetzen“, sagte Jürgen Michels von der Citigroup. Trotz stabiler Konsumstimmung hatten auch die deutschen Einzelhändler im März erneut Umsatzeinbußen erlitten. Im ersten Quartal summierte sich hierzulande das Minus in den Kassen von Kaufhäusern, Supermärkten und beim Versandhandel auf 3,1 Prozent im Vergleich zum Jahresauftakt 2008.

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