Einige Branchen signalisieren Hoffnungszeichen für Trendwende am Arbeitsmarkt
Informationsdienstleister im Aufwind

Von der Konjunktur-Erholung in der deutschen Industrie profitieren zusehends auch die unternehmensnahen Informationsdienstleister.

HB BERLIN. In einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage von Creditreform und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) bewerteten die Dienstleister der Informationsgesellschaft sowohl ihre aktuelle Lage als auch ihre Geschäftsaussichten deutlich besser als im ersten Quartal. Trotzdem verringerten die befragten Firmen im zweiten Quartal im Saldo weiter ihre Beschäftigung. In einigen Branchen wie bei Steuerberatern oder Telekommunikationsdienstleistern gebe es aber erste Hoffnungszeichen für eine Trendwende am Arbeitsmarkt.

Der ZEW-IDI Stimmungsindikator für den Wirtschaftszweig erreichte den Angaben zufolge im zweiten Quartal 62,6 Punkte nach 55,4 Punkten im ersten Quartal. Der Indikator markiert ab 50 Zählern eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit, darunter einen Rückgang. Der Teilindikator zur Bewertung der Lage kletterte auf 58,2 von 51,8 Punkten, der zur Geschäftserwartung für das dritte Quartal auf 67,3 nach 59,1 Zählern im Vorquartal.

An der Umfrage beteiligten sich rund 1100 Unternehmen. Der Wirtschaftszweig setzt sich zusammen aus Dienstleistern der Informations- und Kommunikationstechnologie und wissensintensiven Dienstleistern wie Unternehmensberatern.

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