Elektronische Bauelemente billiger
Energie und Stahl treiben Erzeugerpreise

Die deutschen Erzeugerpreise wurden im Februar wie erwartet von kräftigen Preissteigerungen bei Energie und Stahl weiter in die Höhe getrieben. Im Vergleich zum Februar 2004 stiegen die an die Hersteller gewerblicher Produkte gezahlten Preise um 4,2 % und damit so stark wie seit Juni 2001 nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

HB WIESBADEN. Von Januar auf Februar erhöhten sich Produzentenpreise um 0,4 %. Zu Jahresbeginn hatte die Jahresteuerung noch bei 3,9 % gelegen.

Preistreiber blieben in erster Linie die Rohstoffe: Rohöl kostete über 40 %, leichtes Heizöl 35 % und Kraftstoffe gut sieben Prozent mehr. Auch Gas und Strom waren deutlich teurer als vor einem Jahr. Ohne Energie wären die Erzeugerpreise nur um 3,1 % im Jahresvergleich gestiegen.

Neben der Energie trieb Stahl die Inflation auf der Produzentenebene. So kostete Walzstahl fast 40 % mehr als vor einem Jahr. Im Vergleich zum Januar verteuerte sich Grobblech um gut fünf Prozent, Kaltband kostete fast fünf Prozent und Blankstahl gut drei Prozent mehr. Immer stärker schlagen die Preissteigerung den Statistikern zufolge auf Güter mit hohem Stahlanteil durch. So kosteten Drahtwaren im Februar 26 % mehr als ein Jahr zuvor, Eisen- und Stahlrohre waren gut 25 % und Dampfkessel fast zehn Prozent teurer.

Billiger als vor einem Jahr waren elektronische Bauelemente, die knapp 17 % weniger kosteten. Daneben verbilligten sich auch Futtermittel, Geräte der Nachrichtentechnik, Computer sowie pflanzliche und tierische Öle und Fette.

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