Entgegen der Voraussagen der Ökonomen: Weniger Aufträge für deutsche Industrie

Entgegen der Voraussagen der Ökonomen
Weniger Aufträge für deutsche Industrie

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWA) hat am Donnerstag bekanntgegeben, dass in der deutschen Industrie im Januar saisonbereinigt 2,0 % weniger Aufträge eingegangen sind als im Vormonat. Dies entsprach nicht den Erwartungen der Ökonomen, die einen Anstieg von 0,1 % vorausgesagt hatten.

HB BERLIN. Auf Jahressicht verringerte sich der Auftragseingang um 1,7 %. Für Dezember 2003 konnte letztendlich, nach einer Aufwärtskorrektur um 0,4 %, ein Anstieg um 1,2 % verzeichnet werden.

Das BMWA begründete das Minus in der Auftragslage mit einem Rückgang an Großaufträgen, sowie der 2,5 % schwächeren ausländischen Nachfrage, die "zum Teil auch auf den deutlichen Anstieg des Euro-Wechselkurses zurückzuführen" sei.

Aber auch im Inland gingen die Neubestellungen um 1,2 % zurück. Dabei ist jedoch lediglich in Westdeutschland eine Auftragsverringerung von 2,3 % festzuhalten. Im Osten der Bundesrepublik erhöhte sich die Nachfrage um 1,2 %.

Insbesondere die Produzenten von Konsumgütern litten unter der schwächelnden Auftragslage: Sie konstatierten ein Minus von 6,8 %. Aber auch für die Hersteller von Investitionsgütern gestaltete sich die Lage mit 2,2 % weniger Aufträgen als schwieriger. Die Nachfrage in der Sparte der Vorleistungsgüter hat sich kaum merklich um 0,2 % verringert.

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