Entspannung nicht zu erwarten
Finanzministerium sieht Konjunktur-Belebung

Obwohl der Ifo-Geschäftsklimaindex sowie der ZEW-Konjunkturindikator zuvor gesunken waren, sei eine weitere Aufhellung der Konjunktur in Sicht, erklärte heute das Bundesfinanzministerium.

HB BERLIN. Die aktuelle Entwicklung verschiedener Indikatoren deute auf eine weitere Aufhellung des Konjunkturbildes hin, erklärte das Bundesfinanzministerium in einem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. Damit sei eine konjunkturelle Belebung nicht ausgeschlossen, hieß es weiter.

Der gestiegene Euro habe die Exportdynamik zu Beginn des Jahres nur zum Teil gedämpft. Die wesentlichen Nachfrageimpulse kämen damit weiterhin vom Ausland, während die Konsumnachfrage noch zurückbleibe. Die lange darniederliegenden Ausrüstungsinvestitionen seien wieder angesprungen und auch die Aussichten für eine weiter lebhafte Industriekonjunktur seien „nicht schlecht“. Der Arbeitsmarkt zeige zwar Stabilisierungstendenzen, eine Besserung sei aber erst zu erwarten, wenn die Konjunktur stärker anziehe. Eine durchgreifende Entspannung der Lage der öffentlichen Haushalte sei trotz der erhöhten Steuereinnahmen im Februar in der gegenwärtigen Konjunkturlage noch nicht zu erwarten.

Zuletzt hatten die Hoffnungen auf eine Erholung der Konjunktur in Deutschland einen Dämpfer erhalten, da einige Frühindikatoren wie der Ifo-Geschäftsklimaindex und der ZEW-Konjunkturindikator überraschend deutlich gesunken waren. Das Finanzministerium bezeichnete den ersten Rückgang des Ifo-Index seit dem vergangenen Frühjahr als „eine Normalisierung auf hohem Niveau“.

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