Entwicklung der Inflation ist entscheidend
US-Notenbank ist nicht mehr "geduldig"

Die US-Notenbank Fed hat den Finanzmärkten am Dienstag ein deutliches Signal für das baldige Ende der derzeitigen Phase niedriger Zinsen gesandt.

HB WASHINGTON. Das Ende der lockeren Geldpolitik werde wohl in „maßvollem Tempo“ kommen, kündigte der für die Geldpolitik verantwortliche Offenmarktausschuss (FOMC) in Washington an. Dabei ließ er die Formulierung vorheriger Mitteilungen aus, wonach er „geduldig“ an seiner geldpolitischen Haltung festhalten werde. „Die Fed sagt damit, dass sie die Geldpolitik in freundlicher Art und Weise straffen wird“, sagte Chefvolkswirt Stephen Stanley von RBS Greenwich Capital. Aktienhändler Brian Pears von Victory Capital Management führte aus: „Der Markt war fokussiert auf den Begriff „geduldig', der ist nun weg, ersetzt durch „maßvoll'.“ Die Notenbank ließ zugleich den als Schlüsselzins geltenden Zielsatz für Tagesgeld erwartungsgemäß unverändert bei 1,00 Prozent - dem niedrigsten Niveau seit 1958.

Volkswirte hatten damit gerechnet, dass die Fed eine Wende zu einem Zinserhöhungszyklus einleiten würde. Unklar sei nun aber, wann die Fed gedenke, erstmals wieder an der Zinsschraube zu drehen. Die Märkte versuchen nun nach Einschätzung Pears' zu interpretieren, ob „maßvoll“ einen Zins-Schritt im Juni oder im August bedeutet.

An den Finanzmärkten reagierten die Kurse mit Gewinnen auf die Signale der Fed. Die Aktien stabilisierten sich im Plus. Der Euro legte zu und lag bei 1,2085 Dollar.

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