Entwicklung der US-Industrie
Philly-Fed-Index überraschend schwach

Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank von Philadelphia ist im März unerwartet gefallen – Signal für eine nachlassende Industrieaktivität.

HB NEW YORK. Das Barometer Philly-Fed-Index lag bei 0,2 Punkten nach 0,6 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Schnitt mit plus 4,0 gerechnet.

Der Index für den Sechs-Monats-Geschäftsausblick sank auf plus 17,4 Zähler nach plus 20,3 Punkten im Februar. Der Index für die Neuaufträge kletterte auf plus 1,9 von minus 0,5 Punkten im Februar, der Beschäftigungsindikator legte auf 2,3 von minus 0,4 Zählern zu. Der Index der bezahlten Preise erhöhte sich auf 21,8 von 15,8 Punkten.

Zahlen über Null signalisieren ein Wachstum des Verarbeitenden Gewerbes der Region um Philadelphia im Osten der USA. Der Index gibt vergleichsweise verlässliche Hinweise auf die landesweite Entwicklung der US-Industrie.

Am Markt herrschte allegmeine Verwunderung über die schwachen Zahlen. „Eigentlich hätte Druck auf die Kurse kommen müssen“, meinte ein Händler. Stattdessen zeigten sich die Kurse nach einem kleinen Rücksetzer schon wieder stabil. Möglicherweise stütze tatsächlich der Große Verfall am Freitag. Dann könnte es jedoch in der kommenden Woche zu einer weiteren Korrektur kommen. Zu hören ist auch, einige Marktteilnehmer seien froh darüber, dass der Index zumindest nicht ins Minus gerutscht ist.

»  Wie die Märkte auf die Daten reagieren

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