"Erfreuliche Nachrichten"
ZEW-Konjunkturindex erklimmt Jahreshoch

Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Analysten und institutionellen Investoren sind im November nach dem überraschenden Minus im Oktober wieder gestiegen und haben ein neues Jahreshoch erreicht.

HB MANNHEIM. Der vom ZEW ermittelte Saldo der Konjunkturerwartungen der befragten Analysten und institutionellen Anleger sei auf 67,2 von 60,3 Punkten im Oktober gestiegen, teilte das ZEW am Dienstag in Mannheim mit. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 65,0 Zähler gerechnet.

„Die Nachrichten sind erfreulich. Jetzt kommt alles darauf an, dass die Wirtschaftspolitik das gestiegene Vertrauen rechtfertigt“, erklärte ZEW-Präsident Wolfgang Franz. Den Optimismus der befragten Experten führte das ZEW zurück auf den überraschend deutlichen Anstieg des Auftragseingangs im September, das jüngste Plus an den Aktienmärkten und den zuletzt schwächeren Euro.

Die aktuelle Konjunktursituation schätzten dagegen fast 88 % der Anleger und Analysten als weiterhin schlecht ein. „Sie konnte bislang nicht von den verbesserten Konjunkturaussichten profitieren“, hieß es. Die Unsicherheit über Reformen im Arbeitsmarktbereich sowie im Steuer- und Sozialwesen wiege nach wie vor zu schwer. Das Stimmungsbarometer für die Euro-Zone stieg den ZEW-Angaben zufolge auf 72,1 von 66,8 Punkten im Oktober.

Das ZEW befragt monatlich gut 300 Analysten und institutionelle Anleger zu ihren mittelfristigen Erwartungen hinsichtlich Konjunktur, Zinsen, Aktien- und Wechselkursen. Der Saldo der Konjunkturerwartungen gibt die Differenz der positiven und der negativen Einschätzungen für die Wirtschaftsentwicklung auf Sicht von sechs Monaten wider.

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