Erlöse aus Autoverkäufen brachen ein: Gemischte Konjunktursignale aus den USA

Erlöse aus Autoverkäufen brachen ein
Gemischte Konjunktursignale aus den USA

Nicht nur die US-Einzelhändler haben im Januar einen überraschenden Umsatzrückgang verbucht, auch die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten fielen schwächer als erwartet aus. Derweil stiegen die US-Lagerbestände den vierten Monat in Folge. Das Wachstumstempo bei den Vorräten fiel dabei zugleich aber weiter hinter das der Auslieferungen zurück, was auf eine wachsende Produktion hindeutet.

HB WASHINGTON. Schwache Autoverkäufe hätten Zuwächse bei Kleidung und Lebensmitteln zu Jahresbeginn mehr als wettgemacht, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag mit. Der Einzelhandelsumsatz sei im vergangenen Monat um 0,3 Prozent auf insgesamt 322,87 Milliarden Dollar gesunken. Das war der erste Rückgang seit September. Von Reuters befragte Volkswirte hatten für Januar mit einem unveränderten Stand zum Vormonat gerechnet.

Ohne Autoverkäufe stiegen die Einzelhandelserlöse jedoch unerwartet kräftig um 0,9 Prozent. Volkswirte hatten hier eine Steigerung um lediglich 0,5 Prozent vorausgesagt. Die Erlöse aus Autoverkäufen brachen um 3,9 Prozent ein.

Wie die Einzelhandelszahlen fielen auch die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten schwächer als erwartet aus. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg in der vergangenen Woche auf 363 000 (Vorwoche 357 000), während Volkswirte mit einem Rückgang auf 345 000 Anträge gerechnet hatten.

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