Erwartungen bestätigt
US-Notenbank erhöht die Leitzinsen

Aus Sorge über die anziehenden Verbraucherpreise hat die amerikanische Notenbank die Leitzinsen wie erwartet erhöht. Sie wurden von bisher 3,75 Prozent auf 4,0 Prozent angehoben.

HB WASHINGTON. Gleichzeitig signalisierte sie nach ihrer Sitzung in Washington am Dienstag weitere Zinserhöhungen. So hoch waren die amerikanischen Leitzinsen zuletzt im Juni 2001.

Notenbankchef Alan Greenspan, der vor seiner Pensionierung Ende Januar noch zwei weitere Zins-Sitzungen leiten wird, hat die Zinsen zum zwölften Mal in Folge angehoben. Sie waren bis Juni 2004 auf 1,0 Prozent und damit den tiefsten Stand seit 46 Jahren gesunken.

Die US-Verbraucherpreise waren im September innerhalb eines Monats um 1,2 Prozent angezogen, so stark wie in diesem Zeitraum in 25 Jahren nicht mehr. Die Notenbank verwies am Dienstag auf die hohen Energiekosten in Folge der Hurrikans „Katrina“ und „Rita“, die die Ölförderung und den Raffineriebetrieb an der US-Südküste wochenlang schwer beeinträchtigten.

Das könne die Preise anheizen, warnte die Notenbank, doch sei davon auszugehen, dass die Inflation auch langfristig im Griff gehalten werden könne.

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