Erwartungen von Lehman Brothers
Analysten: Erdbeben bremst Chinas Wachstum nur leicht

Die Experten der US-Investmentbank Lehman Brothers erwarten allenfalls für das zweite Quartal eine leichte Bremswirkung. Andere Beobachter gehen davon aus, dass das Beben über stärkere Investitionen und Bautätigkeit kurzfristig zu höheren Inflationsrisiken führen könnte. Japans Wirtschaftsministerin Hiroko Ota äußerte sich vorsichtiger.

HB SINGAPUR. Das schwere Erdbeben in China wird das Wirtschaftswachstum des Landes nach Einschätzung von Lehman Brothers nur geringfügig und vorübergehend beeinträchtigen. Allenfalls für das zweite Quartal sei mit einer leichten Bremswirkung zu rechnen, hieß es in einer am Dienstag verbreiteten Stellungnahme.

Andere Beobachter gingen davon aus, dass das Beben über stärkere Investitionen und Bautätigkeit kurzfristig zu höheren Inflationsrisiken führen könnte. Die Auswirkungen auf die Produktion dürften eher begrenzt bleiben, wie auch das starke Erdbeben im japanische Kobe im Jahr 1995 gezeigt habe.

Japans Wirtschaftsministerin Hiroko Ota äußerte sich vorsichtiger. Sie sagte, das Beben sei sehr schwer gewesen und werde zunächst Chinas Wirtschaft beeinträchtigen. Auch mögliche Auswirkungen auf Japan seien letztlich nicht auszuschließen.

An der Börse in Tokio waren am Dienstag vor dem Hintergrund der Zerstörungen durch das Erdbeben in China Bauwerte gesucht.

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