Konjunktur
EU-Kommission sieht weiter verhaltenes Wachstum in der Eurozone

dpa-afx BRÜSSEL/LUXEMBURG. Die Wachstumsaussichten für die Eurozone bleiben mäßig. Das zeigen die jüngstes Schätzungen der EU-Kommission für die beiden letzten Quartale dieses Jahres. Für das 3. Quartal erwarten die Volkswirte eine Wachstumsspanne für das Bruttoinlandsproduktes (BIP) der zwölf Euro-Länder von 0,2 bis 0,6 Prozent. Im Schlussquartal kann das BIP nach den Berechnungen zwischen 0,4 und 0,8 Prozent zulegen. Die Wachstumsraten beziehen sich auf das Quartal zuvor. Offensichtlich auch wegen der andauernd hohen Ölpreise sah die Kommission keinen Grund, ihre Prognose zu ändern.

Eine sehr schwache Konsumnachfrage vor allem in Europas größter Volkswirtschaft Deutschland bremste das Wachstum in der Eurozone im 2. Quartal dieses Jahres. Das teilte das europäische Statistikamt Eurostat in Luxemburg mit. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2005 wuchs das BIP um 0,3 Prozent. In allen 25 EU-Staaten legte das BIP im 2. Quartal um 0,4 Prozent zu. Auf Jahresbasis zog die Wirtschaft der Eurozone um 1,1 Prozent, die der EU-25 um 1,3 Prozent an. Nach den Angaben stiegen die Konsumausgaben im 2. Quartal in der Eurozone nur um 0,1 Prozent. In der EU-25 stiegen sie um 0,2 Prozent.

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