EU-Länder und China sind starke Absatzmärkte: Deutschland schafft 2003 Exportrekord

EU-Länder und China sind starke Absatzmärkte
Deutschland schafft 2003 Exportrekord

Die deutsche Wirtschaft exportiert immer mehr in die anderen Länder der Europäischen Union. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. Auch China zählt zu den großen Absatzmärkten. Die USA nahmen hingegen zehn Prozent weniger deutsche Ware ab.

HB WIESBADEN. Trotz der Konjunkturschwäche wurde 2003 insgesamt ein neuer Exportrekord von 661,6 Milliarden Euro erreicht. Das entspricht einer Steigerung von 1,6 Prozent. Die EU-Länder halten mit einem Plus von 3,5 Prozent und 367,2 Milliarden Euro den Löwenanteil an Exporten. Den wichtigsten Abnehmer stellt mit 70 Milliarden Euro Frankreich dar. Darin ist ein Plus von 1,9 Prozent enthalten.

Außerhalb der EU sieht die Lage mit einem Minus von 0,7 Prozent weniger erfreulich aus. Die USA nahmen zwar Waren im Wert von 61,7 Milliarden Euro ab, das sind jedoch 9,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Dieses Minus wird mit dem hohen Dollarkurs begründet. Nach Japan wird ebenfalls 5,9 Prozent weniger exportiert, nämlich Waren im Wert von 11,8 Milliarden Euro.

24,9 Prozent mehr Waren bezog hingegen China. Das entspricht einem Exportvolumen von 18,2 Millionen Euro für Deutschland. Auch nach Russland wurde 6,5 Prozent mehr exportiert, was einem Warenwert von 12,1 Milliarden Euro darstellt.

Für Dezember ist ein Exportplus von 7,1 Prozent im Jahresvergleich zu verzeichnen. Auch Ende 2003 war das deutliche Exportwachstum in die Länder der EU gemeldet worden, während die Ausfuhren in die USA mit minus 4,1 Prozent noch immer unter dem Vorjahreswert lagen.

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