EU senkt Wachstumsprognose
Euro-Zone krankt, weil Deutschland hustet

Die EU-Kommission blickt deutlich skeptischer auf die Konjunktur in der Euro-Zone. Brüssel senkt die Wachstumsprognose für dieses und nächstes Jahr deutlich und erwartet erst 2016 wieder spürbare Besserung.
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Brüssel/BerlinDie Wirtschaft in den 18 Euro-Ländern dürfte 2014 nur um 0,8 (bisherige Prognose: 1,2) Prozent und 2015 um 1,1 (1,7) Prozent zulegen. Im übernächsten Jahr dürfte es dann mit 1,7 Prozent so stark bergauf gehen wie seit 2010 nicht mehr. In den 28 EU-Staaten werde das Wirtschaftswachstum zwischen 2014 und 2016 von 1,3 auf 2,0 Prozent steigen. Deutlich pessimistischer als bisher sieht die Kommission die Aussichten für die drei Schwergewichte Deutschland, Frankreich und Italien. Größtes Sorgenkind der Währungsunion bleiben die Franzosen: Vor dem Hintergrund eines weit unter Durchschnitt liegenden Wachstums werde Paris auf Jahre hinaus die Defizitvorgaben der EU deutlich verfehlen. Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Industriestaatengruppe OECD hatten jüngst ihre Schätzungen kräftig heruntergeschraubt.

Die EU-Kommission begründete ihre Skepsis mit „steigenden geopolitischen Risiken“ wie den Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten. Zudem gebe es weniger Rückenwind von der Weltwirtschaft. „Die Lage der Konjunktur und am Arbeitsmarkt verbessert sich nicht schnell genug“, sagte Kommissions-Vize Jyrki Katainen, der auch für Wachstum, Arbeitsplätze und Investitionen zuständig ist. Wirtschafts- und Finanzkommissar Pierre Moscovici plädierte für ehrgeizige Strukturreformen sowie mehr private und staatliche Investitionen.

Der deutschen Wirtschaft sagt die EU-Kommission für das laufende Halbjahr weitgehend Stagnation voraus. Die Konjunktur werde 2014 insgesamt um 1,3 (bisherige Prognose: 1,8) Prozent und 2015 um 1,1 (2,0) Prozent zulegen. Im übernächsten Jahr beschleunige sich das Wachstum dann auf 1,8 Prozent. Frankreichs Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird der Brüsseler Behörde zufolge 2014 nur um 0,3 (1,0) Prozent und 2015 um 0,7 (1,5) Prozent steigen, 2016 dann mit 1,5 Prozent wieder stärker. Beim Haushaltsdefizit verschlechtert sich die Lage für Paris von 4,4 Prozent in diesem über 4,5 Prozent im nächsten Jahr auf 4,7 Prozent im Jahr 2016 - Frankreich wird dann das Land mit dem höchsten Defizit der Eurozone sein und weit entfernt vom EU-Ziel von drei Prozent liegen.

Neben Frankreich gilt auch Italien als Sorgenkind. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone erlebt derzeit ihr drittes Rezessionsjahr in Folge und dürfte nach Ansicht der Kommission 2014 um 0,4 Prozent schrumpfen. Bisher hatten die EU-Experten noch 0,6 Prozent Wachstum veranschlagt. Im nächsten Jahr werde das BIP um 0,6 (1,2) Prozent steigen, 2016 um 1,1 Prozent. Damit wird Italien sogar vom Krisenstaat Griechenland beim Wachstum überholt. Dort dürfte die Wirtschaft 2016 um 3,7 Prozent steigen.

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  • Eine ganz traurige und angepasste Jugend die wir heute haben. APO oder Rabatz im Wendland? Fehlanzeige. Aber ohne zu murren unbezahltes Praktikum machen da sind sie unschlagbar. Das Duckmauesertum hat Hochkonjunktur.
    Eigentlich muesste die Erneuerung, die Revolution von der Jugend ausgehen. Aber von da kommt absolut Null. Die finden das auch noch gut so und waehlen die GroKo oder die Gruenen.

  • Wie hat schon Goethe geschrieben (in abgewandelter Form):
    Die ich rief die Geister,
    wird ich nicht mehr los...
    Nur weiter so .... Merkel und Konsorten.
    Anders als 1966-1968 sind die heutigen Studenten satt und bequem, statt eine APO aufzubauen.

  • Noch erstaunlicher ist noch dass selbst nachdem Biden zugegeben hat dass Obama unsere patriotische Kanzlerin gezwungen hat Sanktionen gegen Russland durchzusetzten auch wenn man wirtschaftlichen Schaden in Kauf nehmen muss diese Frau immer noch im Amt ist. Hat schon jemand von einem Amtsenthebungsverfahren gehört ? Stört es überhaupt jemanden dass es der deutschen Wirtschaft geschadet hat ?

    Hat sie nicht gegen den geschworenen Amtseid verstossen Schaden vom deutschen Volke abzuwenden ?

    Unsere Politiker arbeiten für alle möglichen Leute nur nicht für ihr eigenes Volk.

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