Euro-Zone
Dienstleister sind im Aufwind

Der Aufschwung der Dienstleister in der Euro-Zone hat im Juni an Tempo gewonnen. Die Unternehmen schufen neue Arbeitsplätze, verbuchten deutlich mehr Aufträge und konnten Preiserhöhungen durchsetzen.

HB BERLIN. Der RBS/NTC-Service-Index stieg auf 58,3 von 57,3 Punkten im Mai, wie das britische Forschungsinstitut NTC am Mittwoch mitteilte. Dies entsprach vorläufigen Berechnungen. Die Geschäfte der Branche liefen in den vergangenen sieben Jahren nur rund um die Fußball-WM im Frühsommer 2006 besser, wie die Umfrage unter 2000 Firmen ergab.

Den größten Aufwind der vier großen Euro-Zonen-Länder verzeichneten die Dienstleister in Frankreich, gefolgt von Deutschland und Italien. In Spanien ließ das Wachstum etwas nach. „Wegen lebhafter Nachfrage nach Dienstleistungen von Privat- wie Firmenkunden legte die Geschäftstätigkeit zu“, hieß es.

Die Neuaufträge nahmen so stark zu wie seit einem Jahr nicht mehr. Da auch die noch abzuarbeitenden Bestellungen anzogen, stellten die Dienstleister deutlich mehr Personal ein. Nur zu Zeiten der Fußball-WM war der Beschäftigungsaufbau zuletzt stärker.

Die Kosten der Branche stiegen im Schnitt weiter kräftig - wegen höherer Gehälter, teureren Öls und anziehender Zinsen. Dank der starken Nachfrage und zunehmenden Preismacht konnten die Firmen aber erneut höhere Preise durchsetzen. Dies gelang besonders den Unternehmen in Deutschland. Die Zuversicht der Dienstleister in der Euro-Zone für die kommenden zwölf Monate ließ leicht nach.

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