Euro-Zone
EU-Kommission sieht Konjunkturerholung

Die EU-Kommission sieht für die kurzfristige Konjunkturentwicklung in der Eurozone wachsende Risiken. Gleichzeitig glaubt sie daran, dass sich die Wirtschaft in diesem Jahr auf dem Weg der Erholung befindet.

HB BRÜSSEL. Für die ersten zwei Quartale des laufenden Jahres sagte die Kommission in ihrem am Montag veröffentlichten Quartalsbericht ein Wirtschaftswachstum in der Eurozone zwischen 0,3 und 0,7 % voraus. Im zweiten Halbjahr sei in den zwölf Euro-Ländern mit einer weiteren Belebung der Konjunktur zu rechnen, hieß es.

Als größtes Konjunkturrisiko nannte die Kommission die anhaltende Schwäche der Konsumausgaben. Das Verbrauchervertrauen werde möglicherweise durch Sorgen über die Verschlechterung der öffentlichen Finanzen einiger Mitgliedstaaten, über die schleppenden Strukturreformen und über die mit einer Überalterung der Bevölkerung zusammenhängenden Probleme geschwächt, sagte ein Kommissionsvertreter. In diesem Umfeld sei es schwierig, die Auswirkung der Bombenanschläge in Madrid auf das Kaufverhalten der Bevölkerung zu messen, fügte er hinzu. Auch der starke Kursanstieg des Euro gegenüber dem Dollar sei ein Risikofaktor, weil er die Exportwirtschaft belaste, hieß es weiter.

Die Kommission nannte die geldpolitischen Bedingungen in der Eurozone trotz der Euro-Aufwertung angemessen. Die Regierungen könnten allerdings das Vertrauen der Unternehmen und der Verbraucher in die Wirtschaft mit Strukturreformen fördern.

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