Euro-Zone: Geschäftsklima hellt sich weiterhin auf

Euro-Zone
Geschäftsklima hellt sich weiterhin auf

Das Geschäftsklima in der Euro-Zone bleibt auch weiterhin aufgehellt. Im Februar ging es unter anderem in der Industrie und im Einzelhandel bergauf. Einen Aufschwung traue die EU-Kommission der Euro-Zone deshalb zu.
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Brüssel/BerlinDas Geschäftsklima in der Euro-Zone hat sich im Februar den zehnten Monat in Folge aufgehellt. Das entsprechende Barometer stieg überraschend um 0,2 auf 101,2 Punkte, wie die EU-Kommission am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen unveränderten Wert erwartet. Sowohl in der Industrie als auch in der Bauwirtschaft, im Einzelhandel und bei den Dienstleistern ging es bergauf. Die Kauflaune der Verbraucher nahm dagegen wegen der hohen Arbeitslosigkeit in vielen Euro-Ländern ab.

In den fünf größten Volkswirtschaften fiel die Entwicklung unterschiedlich aus: In Deutschland, Italien und den Niederlanden besserte sich die Stimmung, in Spanien blieb sie stabil, während sie sich in Frankreich eintrübte.

Die EU-Kommission traut der Euro-Zone nach zwei Rezessionsjahren einen Aufschwung zu. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr um 1,2 und 2015 um 1,8 Prozent wachsen, heißt es in der jüngsten Winterprognose. „Die Konjunktur in Europa fasst nun Tritt“, so Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Klar doch, wer haette was anderes vermutet, nachdem vor einer Viertelstunde, eine im Grunde verheerende Meldung ueber den Zustand der EU, sicher aus versehen, herausgegeben wurde von diesem Kaeseblatt! Nun muss korrigiert werden, hat wohl jemand das "Missgeschick" gemerkt!
    Das hier ist das Ergebnis einer telefonisch unverbindlichen Befragung einiger Weniger und die Fragen werden auch noch suggestiv gestellt, was soll da anders herauskommen?
    Es ist schon zum Kot.en, wie hier Journalismus betrieben wird! Mal sehen, wie lange sich hier noch jemand tummelt um verarscht zu werden?
    Wird sicher wieder der Zensur zum Opfer fallen, dieser Kommentar!

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