Euro-Zone
Inflation so niedrig wie seit zweieinhalb Jahren nicht

Die Inflation in der Euro-Zone hat den tiefsten Stand seit August 2010 erreicht. Die Teuerungsrate verringerte sich im Februar auf 1,8 Prozent.
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LuxemburgDie Inflation in den 17 Euro-Ländern ist auf den niedrigsten Stand seit zweieinhalb Jahren gesunken. Im Februar verminderte sich die jährliche Teuerungsrate gegenüber dem Vormonat um 0,2 Punkte auf 1,8 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg in einer ersten Schätzung mitteilte.

Nach den Regeln der Europäischen Zentralbank (EZB) ist Preisstabilität mittelfristig bei Raten von knapp unter zwei Prozent gegeben. Ausführliche Informationen zu den Daten vom Februar will Eurostat am 15. März veröffentlichen.

Schon im Januar hatte es einen Rückgang gegeben. Die Preise für Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak stiegen im Februar deutlich weniger als noch im Januar.

Im August 2010 hatte die Rate zuletzt 1,6 Prozent betragen; danach lag sie stets höher als 1,8 Prozent. Die EU-Kommission erwartet für das laufende Jahr einen Durchschnittswert von 1,8 Prozent.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das kann ich aber nicht feststellen. Als ich gestern einkaufen war, waren diverse Digne schon wieder teurer im Vergleich zu vor ca. 14 Tagen

  • Für die ‚offizielle’ Inflationsrate stimmt dies. Nicht berücksichtigt sind jedoch massive Verwerfungen und Blasen in den Preisen von Vermögensgegenständen insbesondere Immobilien, die letztendlich auch nichts anderes als eine Form der Inflation sind. So habe wir im letzten Jahrzehnt Immobilienblasen in den USA, Spanien , England, Irland u.a. Ländern gesehen. Diese Immobilienbooms waren politisch immer hoch willkommen und gefördert (z.B. Subprime Loans, Fannie Mae und Freddie Mac), da dies in den jeweiligen Ländern ein wesentlicher Treiber für Wirtschaftswachstum war. Den Scherbenhaufen dieser Entwicklung nennen wir heute Finanzkrise.
    Schauen Sie sich die EZB Daten zur M3 Entwicklung unter http://sdw.ecb.europa.eu/quickview.do?SERIES_KEY=117.BSI.M.U2.Y.V.M30.X.1.U2.2300.Z01.E an und Sie können sich selbst ausrechnen, dass M3 die letzten dreizehn Jahre mit einer Rate von über 5,5% p.a. gewachsen ist. Im Januar 2013 zeigen die Daten der EZB bereits wieder ein jährliches M3 Wachstum von 3,5% p.a. http://sdw.ecb.europa.eu/quickview.do?SERIES_KEY=117.BSI.M.U2.Y.V.M30.X.I.U2.2300.Z01.A zeigt die jährlichen Wachstumsraten und auch hier sehen Sie, dass M3 bis 2007 sehr stark (zum Teil zweistellig) p.a. gewachsen ist. Und der Anstieg die letzten 12 Monate wieder zugenommen hat und deutlich über 3% p.a. liegt.

  • DER INFLATIONSBERECHNUNG LIEGEN DIE FALSCHEN DATEN ZUGRUNDE.DA GEHÖREN NUR DIE PREISE DES TÄGLICHEN LEBENS WIE LEBENSMITTEL, ENERGIE MIETEN UND DEREN NEBENKOSTEN REIN. DANN SIEHT DIE RATE DEUTLICH SCHLECHTER AUS.

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