Euro-Zone
Treibstoffe und Heizöl befeuern Inflation

Teurere Treibstoffe und Heizöl haben die Lebenshaltungskosten in den 16 Euro-Ländern in die Höhe getrieben. Die Verbraucherpreise lagen im Oktober um 1,9 Prozent höher als vor Jahresfrist, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag nach endgültigen Berechnungen mitteilte.
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HB BRÜSSEL. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten mit einem Anstieg in dieser Höhe gerechnet. Im September lag die Jahresteuerung bei 1,8 Prozent. Seither stiegen die Preise um 0,4 Prozent und damit etwas stärker als von Experten vorhergesagt. Zwischen den einzelnen Euro-Länder schließt sich die Kluft nur langsam. Am stärksten war die Teuerung erneut im hoch verschuldeten Griechenland, wo die Preise binnen Jahresfrist um 5,2 Prozent stiegen, unter anderem wegen höherer Mehrwertsteuern. Damit ist der Anstieg aber spürbar geringer als im September.

Einziges Land mit sinkenden Preisen war erneut Irland, allerdings schwächte sich der Rückgang hier auf 0,8 Prozent ab. In Deutschland ist die Inflation mit 1,3 Prozent vergleichsweise niedrig. In der gesamten Euro-Zone herrscht trotz der wieder stärker steigenden Inflation weiterhin Preisstabilität: Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht stabile Preise bei einer Teuerungsrate von knapp unter zwei Prozent gewährleistet.

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