Euro-Zone
Wachstumsaussichten bleiben mau

Das Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone wird im Sommer- und im Herbstquartal wohl bei nur 0,2 Prozent liegen. Davon geht das Ifo-Institut aus. Für Anfang 2015 rechnen die Experten dann aber mit einer Erholung.
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BerlinDie Wachstumsaussichten der Euro-Zone bleiben dem Ifo-Institut zufolge vorerst mau. Im Sommer- und im Herbstquartal werde das Plus voraussichtlich nur bei jeweils 0,2 Prozent liegen, sagt das Münchner Institut am Montag in einer gemeinsamen Prognose mit dem französischen Statistikamt INSEE und dem italienischen ISTAT voraus.

Die Ukraine-Krise und „andere geopolitische Unwägbarkeiten“ lasteten auf der Wirtschaft. Erst Anfang nächsten Jahres werde es zu einer leichten Erholung kommen und das BIP um 0,3 Prozent zulegen. Die Belebung werde wohl vor allem von einem schrittweisen Anstieg der Binnennachfrage getragen.

Die privaten Investitionen dürften sowohl durch eine anziehende Produktion als auch durch zunehmende Investitionen in die Erweiterung von Anlagen und Maschinenparks belebt werden.

Die Inflationsrate werde in den kommendeDas Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone n zwei Quartalen nur leicht zulegen und weiterhin deutlich unter dem Inflationsziel der EZB von 2 Prozent verharren. Die Teuerung war im September auf das Fünf-Jahres-Tief von 0,3 Prozent gefallen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hält sich angesichts der sehr niedrigen Inflation den Kauf von Staatsanleihen offen, um notfalls eine deflationäre Abwärtsspirale zu verhindern. Auf breiter Front fallende Preise gelten als besonders gefährlich, weil eine solche Deflation die Konjunktur auf Dauer abwürgen kann.

Denn Verbraucher schränken dann in Erwartung immer weiter fallender Preise ihren Konsum ein und Unternehmen schieben Investitionen auf.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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