Euroraum
Bestes Wirtschaftsklima seit Jahren

Das Ifo-Institut bewertet das Wirtschaftsklima in der Eurozone als sehr gut. Die Konjunkturerholung dürfe in den nächsten Wochen voranschreiten, doch die positiven Aussichten könnten sich auf Deutschland beschränken.
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BerlinDas Wirtschaftsklima in der Euro-Zone ist nach Einschätzung des Ifo-Instituts so gut wie zuletzt Ende 2007. Die Erholung der Konjunktur dürfte in den nächsten Monate zulegen, sagte der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, am Mittwoch. Das von den Münchner Forschern berechnete Barometer kletterte im zweiten Quartal um 3,1 auf 123 Punkte. Die vom Ifo befragten 289 internationalen Experten bewerteten die Lage besser als zuletzt. Zudem blieb der Ausblick für die nächsten sechs Monate unverändert günstig.

Deutschland steche weiter mit einer sehr guten wirtschaftlichen Lage heraus, sagte Sinn und fügte hinzu: „In Griechenland, Italien, Portugal und Spanien lässt sich keine nennenswerte Verbesserung der derzeit katastrophalen wirtschaftlichen Verfassung feststellen." Eine hohe Arbeitslosigkeit, öffentliche Haushaltsdefizite und fehlende Nachfrage machten diesen Ländern nach wie vor zu schaffen. „Dennoch signalisieren die Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate für den Euroraum insgesamt eine Besserung."

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Deutsche und Französiche Wirtschaft schwächelt heißt es da in einen anderen HB-Artikel und prompt kommt da so ein Artikel daher....Propaganda pur!
    Um die deutsch-europäische Wirtschaft muss es schon sehr schlimm stehen, wenn man mit solchen "schleimigen" EURO-EU Wirtschaftshuldigungen daher kommen muss.

  • Die Südländer werden mit dem Einheitseuro weiter vor die Wand fahren. Armut und Arbeitslosigkeit sind weiter extrem hoch. Besserungen sind nicht in Sicht, im Gegenteil, die Verschuldungen nehmen weiter zu. Diese Länder brauchen für einen Neuanfang eine andere Währung, die ihnen nicht mehr die Luft abschnürt und die einen Neuanfang in der Wettbewerbsfähigkeit signalisiert. Die EU braucht alternative Parteien, um das umsetzen zu können. Die bisherigen können es leider nicht.

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