Eurostat
Jobaufbau in der Euro-Zone kommt nicht voran

Die Konjunktur nimmt wieder Fahrt auf – am Arbeitsmarkt herrscht weiter Flaute. Die Zahl der Beschäftigten lag in den letzten Monaten unverändert bei 145 Millionen. Damit stagnierte die Zahl das zweite Quartal in Folge.
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BerlinTrotz positiver Konjunktursignale in der Euro-Zone hapert es noch mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Zahl der Beschäftigten lag zwischen Juli und September unverändert bei 145 Millionen, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Damit stagnierte die Zahl das zweite Quartal in Folge. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fiel der Rückgang der Beschäftigung mit 0,8 Prozent allerdings geringer aus. Die Daten zeigen, dass die anziehende Konjunktur - wie üblich - nur mit Verzögerung am Arbeitsmarkt ankommt.

Die Arbeitslosigkeit lag im Oktober nur knapp unter dem Rekordhoch von gut zwölf Prozent und dürfte auch im nächsten Jahr nur allmählich nachlassen. In vielen Euro-Krisenländern steckt die Wirtschaft immer noch in der Rezession oder findet gerade erst langsam heraus. In der Währungsunion zeigt sich erneut die große Kluft zwischen einzelnen Staaten. In Deutschland sind derzeit so viele Menschen in Lohn und Brot wie nie zuvor. Während die Beschäftigung hierzulande im dritten Quartal erneut zulegte, stagnierte sie in Frankreich das dritte Mal in Folge. In Spanien gab es einen Rückgang und in Italien blieb die Zahl der Erwerbstätigen unverändert. Allerdings fielen die Daten in beiden Ländern besser aus als zu Jahresbeginn.

Die Euro-Wirtschaft war im Frühjahr erstmals seit sechs Quartalen gewachsen, schrammte aber im Sommer wieder knapp an der Stagnation vorbei.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Eurostat: Jobaufbau in der Euro-Zone kommt nicht voran"

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  • sry die tippfehler (ne editiert funktion wäre nett...)
    wurstfinger am tablett..

  • das geld wurde ja auch nicht in die "märkte" gepumpt um jobs zu schaffen, sonst würde man das ja anders handhaben.... seit 2008 stopfen die Geldhäuser damit nur Bilanz löcher und der rest geht an die Börse.... MIttelständer grade im Süden bekomen nichts vom Kuchen...

    Und obendrein gibts bald noch n nette Abkommen für Freihandel das die kleine noch mehr an die wand drücken wird....

    UND ja liebe MITbürger.... IHR hab das so gewählt...
    im zeitalter des internets kann keiner sagen "ich wuste nichts"...

    rei nach ayn rand
    man kann zwar sachverhalte ignoriern aber nicht die konsequenzen die sich aus dem ignorieten ergeben....

    Viel spass mit der Suppe..... und die abgeaben werden steigen... alles wie CUD oder PS dwählten weil siehofften entlasted zu werden, müssen einsehn das man nichtmal an die kalte progression rangeht...^^ also viel spass mit der lohnerhöhung.. der ESM Rat wird euch danken.. :)

    Armes Deutschland

  • O-Ton Handelsblatt
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    Die Konjunktur nimmt wieder Fahrt auf – am Arbeitsmarkt herrscht weiter Flaute.
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    Der Arbeitsmarkt war schon immer ein "nachfolgender Indikator".

    Jedenfalls in den letzen 50 Jahren.

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