Eurostat-Zahlen
Arbeitslosigkeit in der Eurozone geht weiter zurück

Die Zahl der Arbeitslosen in der Euro-Zone ist auf den tiefsten Stand seit anderthalb Jahren gefallen. Sie sank auf 18,75 Millionen – fast eine halbe Million weniger als ein Jahr zuvor. Das Gefälle bleibt allerdings groß.
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BrüsselErmutigende Nachrichten aus der krisengeplagten Eurozone: Die Arbeitslosigkeit ist im April auf 18,75 Millionen gesunken. Das waren 76.000 weniger als im Vormonat und 487.000 weniger als im Vorjahr. Dies teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag mit. Damit ging die Arbeitslosenquote leicht auf 11,7 Prozent von 11,8 Prozent im März zurück.

Das Gefälle innerhalb der Währungsunion bleibt allerdings sehr groß. In Österreich (4,9 Prozent), Deutschland (5,2) und Luxemburg (6,1) ist die Arbeitslosenquote am niedrigsten, in den Krisenländern Griechenland (26,5) und Spanien (25,1) am höchsten.

Besonders stark verbreitet ist die Arbeitslosigkeit bei jungen Frauen und Männern. 3,38 Millionen Jugendliche unter 25 Jahren haben keinen Job. Das sind zwar 202.000 weniger als vor Jahresfrist, entspricht aber einer Quote von 23,5 Prozent. In Griechenland und Spanien findet jeweils mehr als jeder zweite Jugendliche keine Arbeit, in Deutschland liegt diese Quote bei 7,9 Prozent und in Österreich bei 9,5 Prozent.

Die Wirtschaft der Euro-Zone war im ersten Quartal um 0,2 Prozent gewachsen. Für das Frühjahr halten viele Experten ein Plus von etwa einem halben Prozent für möglich.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Sicherlich hat Frau Merkel, auf Grundlage der positiven Erfahrungen in Deutschland, den Ländern mit hoher Arbeitslosenzahl wertvolle Hinweise zur "kreativen" Gestaltung der Arbeitslosenstatistik gegeben. Da könnten innerhalb einer gewissen "Schamfrist" die Zahlen sehr schnell halbiert werden. Schließlich- am deutschen Wesen soll die Welt genesen!

  • Die Arbeitslosen sind wohl verrentet worden oder gar verstorben?

  • Diese Jugendarbeitslosigkeit in den Südländern ist das nächste systemische Risiko das wir aufbauen. Bzw. ist es kein Risiko, da es keine Chance gibt, dass das gut laufen kann.

    Wie soll denn eine Generation, der jetzt der Zugang zum Arbeitsmarkt verweigert wird, ihre notwendige Rolle einnehmen (besonders dann wenn man dort relativ früh in Rente gehen will)?

    Wenn ein 18-Jähriger erst Mal 10 Jahre rumgesessen hat, dann ist der fertig, da kommt nichts mehr. Und dann wollen die Alten aufhören und eine Rente haben! Von wem denn?

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