Eurozone
Industrie-Auftragseingang zieht kräftig an

Der Auftragseingang der Industrie der Eurozone ist im August unerwartet kräftig gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat zogen laut Eurostat die Bestellungen beim verarbeitenden Gewerbe um 3,7% an.

LUXEMBURG. Volkswirte hatten einen Anstieg um lediglich 1,4% erwartet. Zugleich revidierte Eurostat den Ordereingang für Juli auf plus 1,9% leicht nach oben, nachdem vorläufig eine Zunahme um 1,8% gemeldet worden war. Im Juni waren die Orders um 2,0% gesunken.

Gegenüber dem Vorjahresmonat lag der Auftragseingang im August um 14,3% höher. Ökonomen hatten einen Anstieg um 10,3% prognostiziert. Im Juli war ein Plus auf Jahressicht von revidiert 9,8% (vorläufig: plus 9,7%) verzeichnet worden. Werden die Bereiche Schiff- und Bootsbau, Schienenfahrzeugbau sowie Luft- und Raumfahrzeugbau ausgenommen, nahm der August-Ordereingang in der Eurozone auf Monatssicht um 2,7% zu nach plus 1,1% im Juli. Auf Jahressicht stieg er in dieser Berechnung um 12,6% nach plus 9,7% im Vormonat.

In der EU-25 legte der Auftragseingang der Industrie gegenüber dem Vormonat um 2,6% zu nach revidiert plus 1,1% (vorläufig: plus 1,6%) im Juli. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Auftragseingänge in der gesamten EU im Berichtsmonat um 12,4% nach revidiert plus 9,7% (vorläufig: plus 9,5%) im Juli.

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