Eurozone
Jahresteuerung in bei 0,5 Prozent

Die Lebenshaltungskosten in den 16 Euro-Ländern sind erstmals seit Monaten wieder gestiegen. Die Verbraucherpreise lagen im November um 0,5 Prozent höher als vor Jahresfrist, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch nach endgültigen Berechnungen mitteilte. Innerhalb der Euro-Staaten waren die Unterschiede dabei jedoch beträchtlich.
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HB BRÜSSEL. Von Reuters befragten Analysten hatten mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Zum Vormonat legten die Preise um 0,1 Prozent zu. Besonders stark verteuerten sich binnen Jahresfrist Alkohol und Tabak mit 4,5 Prozent. Bildung wurde um 1,6 Prozent teurer. Entlastet wurden die Verbraucher dagegen bei Lebensmitteln, Unterkunft und Kommunikation.

Innerhalb der Euro-Staaten waren die Unterschiede dabei beträchtlich. So sanken die Lebenshaltungskosten in Irland binnen Jahresfrist um 2,8 Prozent, in Portugal lag das Minus immerhin noch bei 0,8 Prozent. In Slowenien stiegen die Preise um 1,8 Prozent, in Griechenland sogar um 2,1 Prozent.

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