Eurozone

Wirtschaft rutscht in die Rezession

Düstere Aussichten: Die Wirtschaftsleistung des Euro-Raums sank auch im dritten Quartal. Damit rutscht die Wirtschaft laut Eurostat in die Rezession.
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Die Wirtschaftsleistung im Euroraum nimmt weiter ab. Quelle: dpa

Die Wirtschaftsleistung im Euroraum nimmt weiter ab.

(Foto: dpa)

LuxemburgDie Wirtschaft des Euro-Raums ist im dritten Quartal in die Rezession gerutscht. Nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im zweiten Vierteljahr um 0,2 Prozent fiel das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal um 0,1 Prozent zum Vorquartal. Dies teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mit. Die Daten aus der Erstschätzung wurden damit bestätigt.

Im ersten Quartal hatte die Wirtschaft noch stagniert. Ökonomen sprechen von einer Rezession, wenn die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorquartal zweimal in Folge sinkt. Im Jahresvergleich zu den Werten aus 2011 sank das BIP im dritten Quartal um 0,6 Prozent. Auch hier wurde die Erstschätzung bestätigt. Befeuert von hoher Staatsverschuldung kämpft die Währungsgemeinschaft seit Monaten gegen die Euro-Krise.

Euro-Zone

Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP)
in der Europäischen Union und der Euro-Zone

vom 2. Quartal 2012 bis zum 2. Quartal 2013 (gegenüber dem Vorquartal)


Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Euroraum blieben im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal stabil. Die Bruttoanlageinvestitionen sanken um 0,7 Prozent. Die Ausfuhren stiegen um 0,9 Prozent, während die Einfuhren im Euro-Raum um 0,2 Prozent zunahmen.

 
  • dpa
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5 Kommentare zu "Eurozone: Wirtschaft rutscht im dritten Quartal in die Rezession"

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  • ...was mich viel mehr stört ist die Tatsache, daß der ESM gestern zum ersten mal am Markt war und das HB darüber nichts berichtet. Das Geld geht direkt an die spanischen Pleite Banken. Tip: homepage des ESM. Liebes HB ihr habt da eine merkwürdige Info-Lücke.

  • Ergo..., wenn sie nicht gut lügen könnten wären sie keine Politkasper.

  • Ja glaubt irgendjemand, dass die Europäer sich mit Sparen aus der Rezession ziehen könnten. Das wäre ja wider alle ökonomische Regel. Die ganze Welt ermahnt Deutschland eindringlich, endlich diesen ruinösen Kurs des Kaputtsparens zu verlassen. Nur wir glauben an das Märchen der bösen Staatsverschuldung. Schulden gleich Schuld ist weder auf Privatpersonen und schon gar nicht auf Staaten zutreffend. Dieses parasitäre Verhalten der deutschen Wirtschaft, den Arbeitnehmern im eigenen Land die Teilhabe zu verweigern und andere Staaten zum Schuldenmachen animieren, ist kläglich gescheitert und wird weiter scheitern, wenn wir unsere eigene Volkswirtschaft nicht auf mehr Binnennachfrage und Investition trimmen.

  • Liebe Wirtschaftsleistung,

    ich bitte doch sehr darum, nächstes Jahr wieder anzusteigen. Ansonsten wären Draghi und all die anderen Euro-Phantasten von falschen Voraussetzungen ausgegangen und hätte sich mal wieder geirrt. Irren tun die sich ständig, zumindest wenn sie nicht gerade vorsätzlich lügen.

  • So lange die Börsen steigen ist das doch egal - die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten sind seit Draghi außer Kraft. Mal sehen wie lange noch???

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