Experten: US-Rezession kann lange dauern

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US-Rezession kann lange dauern

Der neue US-Präsident Barack Obama will so schnell wie möglich handeln, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Doch Experten senden derzeit entmutigende Signale.

HB WASHINGTON. Auslöser der Befürchtungen ist das am Samstag veröffentlichte Blue-Chip-Barometer. Es zeigt, welche Erwartungen Manager aus führenden Unternehmen und Forscher haben. Sie rechnen damit, dass die Rezession in den USA voraussichtlich länger andauern wird als alle anderen seit dem Zweiten Weltkrieg.

Zwar werde es wohl noch in diesem Jahr zu einer leichten Erholung der Wirtschaft kommen, normalere Wachstumsraten seien jedoch erst wieder für 2010 zu erwarten, erklärten die Experten, die das Barometer erhoben haben. Die Mehrheit der Befragten glaubt demnach, dass die Rezession offiziell im dritten Quartal 2009 enden wird. Die Arbeitslosigkeit wird nach Ansicht der Hälfte der Umfrageteilnehmer jedoch erst 2010 ihren Höhepunkt erreichen.

Für 2009 erwarten die meisten Befragten einen Rückgang des realen Bruttoinlandsproduktes um 1,6 Prozent. Dies wäre der schlechteste Jahreswert seit 1982. Ohne ein Konjunkturpaket wären die Aussichten nach Ansicht der Experten jedoch noch wesentlich düsterer.

Viel werde wohl vom relativen Erfolg oder Misserfolg der laufenden und künftigen Konjunkturmaßnahmen der Regierung abhängen, heißt es im monatlichen Blue Chip-Newsletter. Obama und sein Team arbeiten derzeit mit dem Kongress an einem Konjunkturpaket im Volumen von rund 775 Milliarden Dollar.

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