Export
Deutschland verteidigt Weltmeistertitel

Deutschland wird im laufenden Jahr erneut den Titel des Exportweltmeister erobern. Das geht nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums aus vorläufigen Zahlen des „World Trade Reports“ der Welthandelsorganisation hervor, der am gestrigen Dienstag in Genf vorgelegt wurde. Auch wenn China damit erneut das Nachsehen hat – die Volksrepublik rückt beim Ausfuhrvolumen immer näher an Deutschland heran.

FRANKFURT. Experten rechnen damit, dass die boomende asiatische Volkswirtschaft Deutschland schon bald vom Spitzenplatz verdrängen dürfte. So prognostizierte die Schweizer Denkfabrik Prognos in einer Exklusivstudie für das Handelsblatt zu Jahresbeginn, China werde Deutschland schon 2009 als Exportweltmeister ablösen.

„Hohe Qualität der Produkte und technologische Innovation sind ausschlaggebend für den deutschen Exporterfolg und zahlen sich letztlich aus“, kommentierte Wirtschaftsstaatssekretär Bernd Pfaffenbach am Dienstag. Die vorläufigen Handelsdaten für dieses Jahr unterstrichen die „weltweite Wettbewerbsfähigkeit“ der deutschen Wirtschaft. Die Zahlen beruhen auf Daten für den Zeitraum Januar bis September 2007. dem Ministerium zufolge rechne die WTO aber nicht damit, dass sich an dieser Reihenfolge bis Jahresende noch etwas ändert.

Danach stiegen die weltweiten deutschen Güterexporte in den ersten neun Monaten 2007 binnen Jahresfrist um 19 Prozent auf 969 Mrd. US-Dollar. Vorläufigen Schätzungen zufolge dürfte sich der Anteil der Güterexporte am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr gegenüber dem Anteil des Vorjahres von rund 39 Prozent leicht erhöhen.

„Diese Zahlen machen deutlich, dass einem erfolgreichen Abschluss der WTO-Verhandlungen zur Doha-Runde gerade für Deutschland große Bedeutung zukommt“, so Pfaffenbach. Weitere Liberalisierungen des Welthandels wirkten sich positiv für den globalen Handel aus und verliehen Wachstum und Beschäftigung gerade im exportorientierten Deutschland einen weiteren Schub.

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