EZB-Chef
Draghi: Euro-Zone wird leicht wachsen

Die Konjunkturhilfen der Europäischen Zentralbank werden nach Ansicht von EZB-Chef Mario Draghi die Wirtschaft in der Euro-Zone beflügeln. Draghi nimmt die Regierungen der Euro-Länder in die Pflicht.
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FrankfurtDie Wirtschaft in der Euro-Zone wird nach Einschätzung von EZB-Chef Mario Draghi im zweiten Halbjahr dank der jüngsten Konjunkturhilfen der Notenbank moderat zulegen. Die zahlreichen Krisenherde rund um den Globus könnten die Unternehmen jedoch belasten und auch auf die Stimmung der Verbraucher drücken, sagte Draghi in einem Interview der litauischen Zeitung „Verslo Zinios“.

Zuletzt stagnierte die Wirtschaft in der Euro-Zone bereits. Allerdings seien die gegenseitigen Sanktionen zwischen Russland und dem Westen als Folge des Ukraine-Konflikts in ihren Auswirkungen begrenzt gewesen.

Draghi bekräftigte, es liege nun an den Regierungen der Euro-Länder, strukturelle Reformen umzusetzen und damit für Wachstum zu sorgen. Der Italiener wiederholte auch sein Versprechen, weitere geldpolitische Maßnahmen zu ergreifen, sollte dies nötig werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Kampf gegen die Wirtschaftsflaute und eine drohende Deflation bereits ihren Leitzins auf fast null Prozent gesenkt und zahlreiche unkonventionelle Mittel eingesetzt, unter anderem um die Kreditvergabe an Unternehmen zu unterstützen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " EZB-Chef: Draghi: Euro-Zone wird leicht wachsen"

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  • seit 7 Jahren hören wir was von Wachstum und Inflation obwohl das gegenteil besteht. nun sieht draghi leichtes Wachstum? na sowas aber auch. hahahaha

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