EZB
Wachstum in der Eurozone schwächelt

Die EZB warnt vor einer Wachstumsabschwächung. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft gewachsen – der positive Trend wird aber wohl nicht anhalten. Die Notenbanker äußern sich dazu, ob ein Rückfall in die Rezession droht.
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FrankfurtDie Wirtschaft in der Eurozone kann das Wachstumstempo aus dem Frühjahr aus Sicht der EZB nicht halten. „Die jüngsten Daten zur Industrieproduktion deuten auf eine leichte Wachstumsabschwächung zu Beginn des dritten Quartals hin“, schreibt die Europäische Zentralbank in ihrem am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Monatsbericht. Einen Rückfall in die Rezession erwarten die Notenbanker aber nicht, die Vertrauensindikatoren ließen eine allmähliche Konjunkturerholung erwarten. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft im Euroraum zum Vorquartal um 0,3 Prozent gewachsen. Damit wurde die seit Herbst 2011 anhaltende Rezession beendet.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenn exponentielles Wachstum (auf Dauer prinzipiell unmöglich) zwingend erforderlich ist, um Wohlstand und Lebensqualität nur zu erhalten (wobei nicht einmal das gelingt), ist die makroökonomische Grundordnung falsch. Was daran falsch ist und was geändert werden muss, wurde bereits im Jahr 1916 von dem Sozialphilosophen Silvio Gesell vollständig und widerspruchsfrei beschrieben. Wer versuchte, “Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld” anzuzweifeln (u. a. Franz Oppenheimer und John Maynard Keynes, um nur die bekanntesten zu nennen), ist gescheitert. Zur Marktwirtschaft ohne Kapitalismus (echte Soziale Marktwirtschaft) gibt keine “Gegenargumente”, sondern nur Vorurteile:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/07/der-zins-mythos-und-wahrheit.html

    Der makroökonomische “Offset” des Urzinses bewirkt, dass verdiente Knappheitsgewinne aufgrund eigener, technologischer und kultureller Innovation (der eigentliche Antrieb unternehmerischen Handelns) von unverdienten Knappheitsgewinnen von Sparern, die sich für “große Investoren” halten, aufgefressen werden, sodass der echte Fortschritt immer weiter ausgebremst wird und die gesamte Kultur in jeder Beziehung verarmt, je größer die Zinsumverteilung wird.

    Zivilisation, technologischer und kultureller Fortschritt sowie allgemeiner Wohlstand entstehen aus einer – gerecht – funktionierenden Arbeitsteilung und nicht aus der “Fähigkeit”, auf Kosten der Mehrarbeit anderer zu existieren. Wo wir heute vielleicht schon sein könnten, wäre die Natürliche Wirtschaftsordnung bereits nach dem ersten Weltkrieg verwirklicht worden (womit sich der zweite erübrigt hätte), kann bestenfalls erahnen, wer die “Großen Vier” (Heinlein, Asimov, Lem, Clarke) vollständig gelesen hat:

    http://www.deweles.de/files/soziale_marktwirtschaft.pdf

    Wo die Menschheit aber heute wäre, wenn es früher gelungen wäre, die Religion zu erklären, sprengt jedes Vorstellungsvermögen:

    http://www.deweles.de/files/himmel_auf_erden.pdf

  • Der Wetterfrosch quakt ...

  • Dummes Zeug!
    Vor den Wahlen wurde Wachstum angekündigt, um die Menschen zu beeinflussen. Nun tritt es nicht ein und ist verschwunden. Klarer kann man es nicht ausdrücken. Ihre Aussagen sind irrelevant!

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