Februar-Daten
Preisauftrieb bleibt trotz höherer Mehrwertsteuer moderat

Trotz der Mehrwertsteuererhöhung zum Jahreswechsel steigen die Verbraucherpreise in Deutschland weiterhin nur leicht. Die jährliche Teuerungsrate lag im Februar wie bereits im Januar bei 1,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Damit wurde die erste Schätzung der Statistiker von Ende Februar bestätigt.

HB WIESBADEN. Nach Definition der Europäische Zentralbank (EZB) herrscht bei einer Jahresrate von knapp unter 2,0 Prozent Preisstabilität. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Februar um 0,4 Prozent.

Dämpfend wirkten sich wie bereits in den Vormonaten die niedrigeren Preise für Benzin und Heizöl aus. Ohne die Einrechnung von Mineralölprodukten hätte die jährliche Teuerungsrate im Februar nach Berechnungen der Statistiker bei 1,9 Prozent gelegen. Im Jahresvergleich sanken sowohl die Preise für Heizöl (minus 8,4 Prozent) und Kraftstoffe (minus 1,0 Prozent). Für Gas (plus 8,6 Prozent), Strom (plus 6,2 Prozent) und Heizung (plus 5,7 Prozent) mussten die Verbraucher dagegen deutlich mehr bezahlen als im Vorjahr.

Auch Lebensmittel und alkoholfreie Getränke wurden innerhalb eines Jahres durchschnittlich um zwei Prozent teurer. Deutlich mehr mussten die Bundesbürger dabei vor allem für Gemüse (plus 6,7 Prozent) und Fisch (plus 4,7 Prozent) bezahlen. Verbraucherfreundlich blieben dagegen die Preise für Unterhaltungselektronik. So kosteten Fernseh- und Videogeräte (minus 14,3 Prozent) und Computer (minus 23,1 Prozent) deutlich weniger.

Im Vergleich zum Januar 2007 wirkten sich vor allem Saisonfaktoren wie höhere Kosten für Pauschalreisen (plus 9,7 Prozent) und Ferienwohnungen (plus 10,4 Prozent) aus. Überdurchschnittlich verteuerten sich im Februar 2007 auch Schnittblumen (plus 5,7 Prozent).

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