Februar-Zahlen vom Statistischen Bundesamt
Weniger Unternehmensinsolvenzen

Im Februar ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat weiter zurückgegangen. Damit hält der seit mehr als zwei Jahren zu beobachtende rückläufige Trend in Deutschland an.

HB WIESBADEN. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist um 15,1 Prozent auf 2340 Fälle gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag weiter mitteilte, wurden insgesamt von den deutschen Amtsgerichten 13 118 Insolvenzfälle gemeldet, das waren 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf übrige Schuldner entfielen 10 778 (plus 18,0 Prozent) der Fälle, davon wiederum 8207 auf Verbraucher (plus 22,2 Prozent).

In den ersten zwei Monaten wurden Destatis zufolge 4756 Unternehmensinsolvenzen gezählt, 11,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt nahm die Zahl der Insolvenzen von Januar bis Ende Februar um 12,8 Prozent auf 27 200 Fälle zu. Auf übrige Schuldner entfielen 22 444 Fälle (plus 19,6 Prozent), wobei die Verbaucherinsolvenzen mit plus 24,9 Prozent auf 17 168 Fälle am stärksten zunahmen. Die offenen Forderungen waren in den ersten zwei Monaten mit 6,1 Mrd. Euro höher als im Vorjahr (5,1 Mrd. Euro).

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