Fed-Auschuss
Bernanke: Aggressivität war goldrichtig

Mag die Finanzkrise auch noch so toben, Ben Bernanke weiß, dass die US-Notenbank Fed auf dem richtigen Weg ist. Zumindest sieht er erste Anzeichen dafür, dass sich der Kurs der Fed auszuzahlen beginnt.

WASHINGTON. Die Maßnahmen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zur Stabilisierung von Kreditmarkt und Bankenwirtschaft zeigen nach Ansicht von Behördenchef Ben Bernanke erste Erfolge. „Wir sind durch die Reaktionen auf diese Programme ermutigt worden“, sagte Bernanke laut einem Bericht, der dem Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses vorgelegt werden soll.

Die aggressiven Maßnahmen der Fed und anderer Zentralbanken in den vergangenen 18 Monaten als Reaktion auf die Finanzkrise hätten international zu einer Reduzierung der Zinssätze im Interbankenhandel geführt und Ende 2008 den Liquiditätsdruck gemildert. Die Fed denke zudem darüber nach, weitere Informationen über die Bilanz- und Kreditpolitik der Notenbank zu veröffentlichen, erklärte Bernanke.

Der Fed-Chef hat sich zudem positiv über ein Inflationsziel für die Fed gezeigt. Er sei schon lange der Ansicht, dass die Einführung eines solchen Ziels ein „konstruktiver Schritt“ wäre, sagte Bernanke am Dienstag vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses in Washington. „Wir haben uns langsam in diese Richtung bewegt“, erklärte er. Das Inflationsziel der EZB liegt bei zwei Prozent.

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