Fed bekräftigt „geduldige“ Haltung
US-Leitzinsen unverändert

Die US-Notenbank (Fed) hat am Dienstag erwartungsgemäß die Leitzinsen unverändert auf dem niedrigsten Niveau seit 1958 belassen und ihre abwartende Haltung bekräftigt.

HB WASHINGTON. Die US-Notenbank (Fed) sieht sich wegen der Arbeitsmarktschwäche und der mäßigen Inflation im Stande, die Konjunkturerholung der weltgrößten Volkswirtschaft noch für längere Zeit mit anhaltend niedrigen Zinsen zu unterstützen.

Wie erwartet ließen die Währungshüter am Dienstag den Leitzins auf dem niedrigsten Niveau seit 1958 und unterstrichen ihre abwartende geldpolitische Haltung. Die Erklärung der Fed brachte Volkswirten zufolge wenig Überraschendes. Lediglich der Kommentar zum Arbeitsmarkt wurde von Experten als etwas vorsichtiger eingeschätzt als die jüngsten Äußerungen der Notenbank zu diesem Thema. Die Aussicht auf weiterhin niedrige Kreditkosten sorgte für Auftrieb an den US-Aktienmärkten, die mit Kursgewinnen aus dem Handel gingen. Auch die Staatsanleihen legten zu, während der Dollar zum Euro wenig verändert notierte.

Die Erklärung der Notenbank nach ihrem einmütig gefassten Zinsbeschluss enthielt keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zum vorherigen Treffen Ende Januar. So wiederholte die Fed, sie könne „geduldig“ abwarten, bis sie die Zinsen wieder anheben wird. Der Schlüsselzins in den USA liegt seit Juni vergangenen Jahres bei einem Prozent und ist damit halb so hoch wie in der Euro-Zone.

Die Fed verwies auf die schwache Erholung des Arbeitsmarktes und den geringen Inflationsdruck. „Wenngleich sich der Arbeitsplatzabbau verlangsamt hat, entwickeln sich die Neueinstellungen schleppend“, hieß es. Die Teuerung sei moderat und werde voraussichtlich auch niedrig bleiben. Die Wahrscheinlichkeit einer Beschleunigung des Wirtschaftswachstums stufte die Fed als in etwa genauso hoch ein wie die einer Abschwächung.

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