Fed-Chef: Bernanke nimmt seine Geldflut in Schutz

Fed-Chef
Bernanke nimmt seine Geldflut in Schutz

Die Vorteile seien größer als die Nachteile: So verteidigt Fed-Chef Ben Bernanke vor dem Banken-Ausschuss die Geldpolitik der US-Notenbank. Sie sei eine wichtige Stütze für die Erholung.
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WashingtonUS-Notenbankchef Ben Bernanke hat seine umstrittene Politik des billigen Geldes im Kongress mit Nachdruck verteidigt. Die Vorteile des Anleihen-Kaufprogramms zum Ankurbeln der Wirtschaft seien derzeit eindeutig größer als die Nachteile, betonte Bernanke am Dienstag vor dem Banken-Ausschuss des Senats: "Die Geldpolitik liefert eine wichtige Stütze für die Erholung."

Die Protokolle der jüngsten Zinssitzung hatten Zweifel an der Dauerhaftigkeit des von Bernanke eingeschlagenen Kurses aufkommen lassen. Wegen des im Kongress tobenden Haushaltsstreits mahnte Bernanke die Politik, es nicht auf massiv gebündelte Ausgabenkürzungen ankommen zu lassen: "Das würde "erheblichen Gegenwind" für die konjunkturelle Erholung bedeuten, warnte der Fed-Präsident.

Sollten sich Demokraten und Republikaner in dieser Woche nicht in letzter Minute einigen, werden ab März Ausgaben im Volumen von 85 Milliarden Dollar automatisch gekappt - mit womöglich gravierenden Folgen für die Wirtschaft. Angesichts erster Anzeichen für eine allmähliche Verbesserung der Konjunktur kamen in der Fed zuletzt Bedenken auf, dass die Politik des billigen Geldes eine Vermögenspreisblase aufpumpen und die Inflation anheizen könnte.

Dem jüngsten Zinssitzungsprotokoll zufolge denken mehrere Notenbanker laut darüber nach, die erst im Januar auf 85 Milliarden Dollar pro Monat aufgestockten Wertpapierkäufe der Federal Reserve zurückzufahren oder gar zu stoppen.

Bernanke machte vor dem Ausschuss klar, dass er den Zeitpunkt dafür noch nicht für gekommen sieht, auch wenn das Wachstum nun wieder anzieht. Die Fed nehme die Risiken der Null-Zins-Politik für die Finanzstabilität gleichwohl "sehr ernst", sagte Bernanke. Zugleich erklärte er, die Geldpolitik könne nicht die Scharte auswetzen, die die in Sparzwängen gefangene Politik konjunkturell schlage: "Geldpolitik ist kein Allheilmittel, sie bietet keine Heilung."

Die US-Konjunktur war zum Jahresende 2012 eingebrochen. Experten sagen ihr für das laufende Jahr aber wieder ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von zwei oder mehr Prozent voraus. Ähnlich sieht das auch Bernanke. Das schwache vierte Quartal signalisiere keine Trendwende.

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  • Und die tumben Menschen hören sich weiter all die Lügen dieser verlogenen Affen an und jagen sie nicht zum Teufel ....
    Armselig geht die Welt zugrunde ....

  • Goldman-Sachs und Bernanke haben sich wohl nicht genügend abgesprochen. Goldman-Sachs will unbedingt einen tieferen Goldpreis haben, um dann wieder zugreifen zu können, und Bernanke verteidigt seine Gelddruckerei.
    Fazit: Immer das Gegenteil dessen machen, was Goldman und Konsorten empfehlen und der Privatmann ist auf der sicheren Seite.

  • "Die Fed nehme die Risiken der Null-Zins-Politik für die Finanzstabilität gleichwohl "sehr ernst" "

    Klar - genauso ernst wie internationale Verbrechersyndikate die Papstwahl nehmen.

    Wenn Luft die er zum atmen nimmt vor Lügen faul werden könnte, der Gestank würde den halben Kontinent verpesten

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