Fed-Chef lobt Widerstandskraft der US-Wirtschaft
Greenspan warnt vor spekulativen Exzessen

Die wachsende Flexibilität und Stabilität der US-Wirtschaft hat nach Einschätzung von US-Notenbankchef Alan Greenspan „spekulative Exzesse“ gefördert.

mm NEW YORK. „Obwohl der Konjunkturzyklus nicht verschwunden ist, ist die Wirtschaft durch eine erhöhte Flexibilität gegenüber Schocks widerstandsfähiger geworden. Dies hat zu mehr Stabilität geführt“, sagte Greenspan am Mittwoch vor der National Italian American Foundation in Washington. Diese Stabilität habe jedoch gleichzeitig „spekulative Exzesse“ gefördert und somit neue Herausforderungen für die Notenbank geschaffen.

In den vergangenen Wochen hatte Greenspan mehrfach vor einer Überhitzung des seit Jahren boomenden Immobilienmarktes in den USA gewarnt. In einigen Regionen seien die erreichten Preise nicht nachhaltig haltbar. Darüber hinaus mahnte Greenspan die Teilnehmer an den Finanzmärkten, sich nicht auf dauerhaft niedrige Zinsen in einer Phase der ökonomischen Stabilität zu verlassen.

Zuletzt hatten gleich mehrere Offizielle der US-Notenbank (Fed) vor einer Rückkehr der Inflation im Stil der 70er-Jahre gewarnt. Die Aufzeichnungen der Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed vom 20. September zeigen, dass die Notenbank die Inflationsgefahren derzeit höher zu bewerten scheint, als das Risiko einer Abkühlung der Konjunktur. „Weitere Zinserhöhungen werden wahrscheinlich nötig sein“, heißt es in den Aufzeichnungen.

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