Konjunktur
Fed: Konjunkturbedingungen in USA verbessert

„Die Berichte aus den zwölf Bezirken der US-Notenbank zeigen generell ein Bild von anhaltendem Wirtschaftswachstum von Mitte Oktober bis Mitte November“, teilte die Fed am Mittwoch in ihrem Konjunkturbericht Beige Book mit, den die Federal Reserve Bank von Dallas auf Basis von Daten vor dem 22. November erstellt hat.

HB WASHINGTON. Insbesondere am Arbeitsmarkt gebe es in den vergangenen Wochen positive Entwicklungen, wobei in einigen Regionen mittlerweile in Bauberufen, der Buchhaltung und der Energieversorgung sogar Arbeitskräfte fehlten. Allerdings entwickelten sich die Ausgaben der Verbraucher sehr unterschiedlich, in vielen Gebieten uneinheitlich, in anderen unverändert oder schwächer.

Die hohen Energiepreise könnte nach Fed-Angaben zu einer Verschiebungen der Ausgaben geführt haben. „Einzelhändler in den Bezirken Dallas, Kansas City und New York berichten, dass die Nachfrage nach Hochpreis-Produkten deutlich stärker ist als die nach günstigeren Produkten“, hieß es in dem Bericht weiter. Es gebe Hinweise darauf, dass Haushalte mit niedrigeren Einkommen stärker von dem Energiepreisanstieg betroffen sein könnten.

Höheren Kosten für Energie, Transport, Nahrungsmittel und aus Erdöl hergestellte Produkte würden Unternehmen in allen Landesteilen belasten. Die Einzelhandelspreise seien infolgedessen aber kaum angestiegen.

Das nach der Farbe seines Einbands benannte Beige Book dient dem für die Geldpolitik verantwortlichen Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) als wichtige Grundlage für seine Zinsentscheidungen.

Volkswirte rechnen mehrheitlich damit, dass die Fed bei ihrer nächsten Sitzung am 14. Dezember ihren als Schlüsselzins geltenden Zielsatz für Tagesgeld ein fünftes Mal in diesem Jahr um 25 Basispunkte auf dann 2,25 Prozent anheben wird.

Das Beige Book dient dem für die Geldpolitik verantwortlichen Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) als wichtige Grundlage für seine Zinsentscheidungen.

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