Fed-Protokoll
Inflationsdruck in den USA hat sich im März verstärkt

Nach Einschätzung der US-Notenbank (Fed) hat sich der Inflationsdruck in den USA im März verstärkt. Deshalb sei womöglich eine stärkere Anhebung der Zinsen notwendig sei als bisher angenommen.

HB WASHINGTON. Viele Teilnehmer des Treffens des Offenmarktausschusses der Notenbank (FOMC) brachten ihre Unsicherheit hinsichtlich der Zunahme des Inflationsdrucks zum Ausdruck, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Protokoll der Fed-Sitzung vom 22. März hervorgeht. Die Notenbanker waren demnach zugleich der Ansicht, die Inflation sei eingedämmt. Eine zügigere Anhebung der Zinsen sei daher zu dem Zeitpunkt nicht erforderlich gewesen. Die US-Aktienmärkte weiteten in einer ersten Reaktion auf die Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls ihre Kursverluste aus, machten sie im Verlauf aber wieder wett. Der Dollar reagierte kaum; der Euro lag bei 1,2915 Dollar.

Die Fed hatte die Zinsen bei ihrer vergangenen Sitzung wie erwartet erneut um 25 Basispunkte auf nun 2,75 Prozent erhöht und weitere moderate Erhöhungen signalisiert. Sie hatte dabei auf einen jüngsten Inflationsdruck verwiesen, was an den Finanzmärkten für etwas Unruhe gesorgt hatte.

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