Finanzministerium
Bundesländer machen weniger Schulden

Die Haushaltslöcher der Länder sind deutlich kleiner als im Vorjahr. Schwarze Zahlen schreiben aber nur zwei Bundesländer.
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DüsseldorfDie Bundesländer machen dieses Jahr deutlich weniger neue Schulden als geplant. Bis Ende Mai gaben die 16 Länder zwar 6,3 Milliarden Euro mehr aus, als sie einnahmen. Das Defizit war damit dennoch 4,8 Milliarden Euro kleiner als vor einem Jahr. Dies geht aus einer Übersicht des Bundesfinanzministeriums hervor, die dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) vorliegt

„Die Haushaltsentwicklung verläuft deutlich positiver als im Vergleichszeitraum des Vorjahres“, hieß es aus dem Finanzministerium. Bis Ende Mai entwickelten sich die Etats in 13 der 16 Länder besser als im Vorjahr. Lediglich in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen stiegen die Defizite leicht.

Wirklich schwarze Zahlen schrieben mit Bayern und Sachsen bislang allerdings nur zwei Bundesländer. Die größten Schuldenmacher sind derzeit Rheinland-Pfalz, Hessen und Berlin, die deutlich tiefer in der Kreide stehen als das wesentlich größere Nordrhein-Westfalen.

Kommentare zu " Finanzministerium: Bundesländer machen weniger Schulden"

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  • Wirklich schwarze Zahlen schreiben nur noch Bayern und Sachsen? Klasse! Der Rest freut sich über eine geringere Neuschuldenaufnahme! Wenn das ein Unternehmer machen würde, könnte er sich ausrechnen, wie lange es dauert, bis er pleite ist.

    Nur 2 Länder in unserem Land im Plus - und damit sollen wir die halbe EU retten???

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