Finanzministerium
Keine kräftige Exportbelebung in Sicht

Die Bundesregierung rechnet nach nach dem leichten Abwärtstendenz bei den Ausfuhren zu Jahresbeginn kurzfristig mit keiner deutlichen Wiederbelebung beim Export, dem bestimmenden Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft.

Reuters BERLIN. „In Anbetracht der seit einiger Zeit rückläufigen Auslandsaufträge in der Industrie ist auf kurze Sicht jedoch nicht mit einer kräftigen Belebung der Ausfuhren zu rechnen“, hieß es im Juli-Monatsbericht des Finanzministeriums, der am Montag veröffentlicht wurde. Generell sei ein durchgreifender konjunktureller Erholungsprozess noch nicht in Gang gekommen, auch wenn die Stimmungsindikatoren in der Wirtschaft zuletzt eher auf eine Verbesserung der Perspektiven hindeuteten. Die Ausfuhrentwicklung sei trotz der weiter gedämpften Weltkonjunktur und der Euro-Aufwertung auf einem vergleichsweise hohem Niveau verlaufen.

Am Arbeitsmarkt habe sich die bedrückende Lage zuletzt zumindest nicht mehr weiter verschlechtert, hieß es. Um diese Verbesserung zu erzielen bedürfe es neben weiterer Reformen eines kräftigen konjunkturellen Impulses.

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